LEISTUNGSVEREINBARUNG

 

Die Leistungsvereinbarung setzt auf den gesetzlichen Rahmenbedingungen der österreichischen Schule auf.

Sie betont wichtige Punkte zum Erreichen des Unterrichtszieles: eines positiven Abschlusses der Reifeprüfung.

Die Rahmenbedingungen für ein positives Schulklima werden definiert.

Die Leistungsvereinbarungen sind jährlich zur Kenntnis zu nehmen. Bei Aufnahme der Schülerin/des Schülers wird die Vereinbarung ausgehändigt. Ansonsten werden die Vereinbarungen im Schulgebäude gut sichtbar ausgehängt und im Internet veröffentlicht.

 

A. Wir Schüler/innen

  1. begegnen einander mit Respekt und Wertschätzung
  2. verhalten uns rücksichtsvoll
  3. nehmen die uns übertragenen Ämter (Klassensprecher/in, Klassenordner ...) ernst und wissen um unsere Verantwortung (z.B. Teilnahme bei Klassensprechersitzungen)
  4. arbeiten eigenverantwortlich und selbstständig
  5. üben keinerlei körperliche und psychische Gewalt (Mobbing) aus 
  6. nehmen keine gefährdenden und angsteinflößenden Gegenstände oder Mittel in die Schule mit 
  7. behandeln das Eigentum anderer mit besonderer Sorgfalt
  8. behandeln sämtliche Anlagen und Einrichtungen der Schule schonend und halten sie rein
  9. melden sofort im Sekretariat, wenn etwas kaputt geht
  10. verlassen das Schulgebäude vor Unterrichtsende nur in begründeten Fällen (mit Ansuchen der Eltern: Abmeldung beim Lehrer/der Lehrerin der laufenden bzw. folgenden Unterrichtseinheit, sonst im Sekretariat)
  11. werfen die Abfälle in die dafür vorgesehenen Müllbehälter
  12. deponieren Essensreste nicht im Bankfach und in Kästen
  13. versehen unseren Pausenflächendienst pflichtbewusst und genau

 

Vor / während/ nach dem Unterricht: Wir...

  1. kommen pünktlich in die Schule und geben bei Verspätung den Grund an
  2. bringen alle nötigen Unterlagen für den Unterrichtstag mit 
  3. bereiten vor Unterrichtsbeginn die Unterrichtsmaterialien vor 
  4. finden uns unmittelbar nach dem Läuten in der Klasse ein und verhalten uns ruhig
  5. melden uns nach 10 Minuten in der Kanzlei, wenn der Lehrer/die Lehrerin nicht in die Klasse gekommen ist
  6. kümmern uns gewissenhaft um das Klassenbuch
  7. begrüßen den Lehrer/die Lehrerin
  8. beteiligen uns am Unterricht und stören weder Lehrer/in noch Mitschüler/innen
  9. erfüllen Arbeitsaufträge sorgfältig und befolgen die Anordnungen der Lehrer/innen
  • schalten das Mobiltelefon aus, außer es wir für den Unterricht gebraucht. Dringende Nachrichten für Schüler/innen können im Sekretariat hinterlassen werden.
  • unterlassen das Essen, Trinken und Kaugummikauen während des Unterrichts in allen Unterrichtsräumen, in den Sonderunterrichtsräumen auch in den Pausen
  • tasten fremdes Eigentum in eigenen und Gastgeberklassen nicht an
  • halten Ordnung in unseren Kästen
  • hinterlassen den Unterrichtsraum in ordentlichem Zustand
  • nehmen verbindlich am Förderunterricht teil, wenn wir uns dafür angemeldet haben
  • nehmen aktiv am Unterricht und am Schulgeschehen teil, auch an Schulveranstaltungen, Lehrausgängen, Projektunterricht (Schulveranstaltungen sind Teil des Unterrichts und dürfen nur in begründeten Fällen versäumt werden!)
  • erledigen Hausübungen gewissenhaft
  • holen versäumten Unterrichtsstoff ohne Aufforderung eigenständig nach. Eigenberechtigte Schüler übernehmen auch die Verpflichtungen der Eltern. (Siehe C.)
    Informationen an Eltern von eigenberechtigten Schüler/innen werden auf Wunsch nicht gegeben.

 

B. Wir Lehrer/innen

  1. nehmen unsere Unterrichts- und Erziehungsaufgaben ernst
  2. bemühen uns um ein gutes Unterrichtsklima, einen respektvollen Umgang und ein positives Verhältnis zwischen Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen
  3. fördern eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten
  4. unterstützen zusätzlich durch verschiedene Projekte wie z.B. Teambuilding und Lernen lernen
  5. verpflichten uns zu Korrektur und Rückgabe der Schularbeiten und Tests innerhalb einer Woche
  6. achten darauf, dass die Vereinbarungen eingehalten werden und besprechen Verstöße mit dem Klassenvorstand
  7. geben zu Beginn des Unterrichtsjahres einen Überblick über den Lernstoff und die Leistungsbeurteilung
  8. sind pünktlich im Unterricht
  9. lassen unsere Mobiltelefone während des Unterrichts ausgeschaltet, außer für Unterrichtszwecke.
  10. essen und trinken im Unterricht nicht
  11. holen uns Feedback von den Schüler/innen
  12. tragen gewissenhaft ins Klassenbuch ein
  13. vermerken ein vorzeitiges Verlassen des Unterrichts durch Schüler/innen im Klassenbuch
  14. bieten gezielten Förderunterricht an

Wir informieren Eltern bzw. Erziehungsberechtigte:

  1. über den Lernerfolg
  2. rechtzeitig bei Gefährdung des positiven Schulabschlusses des Schülers / der Schülerin
  3. bei Konflikten und Verhaltensauffälligkeiten
  4. wenn das Kind unentschuldigt nicht zum Unterricht erscheint
  5. über Schulveranstaltungen (Zeitrahmen, Ort, Treffpunkt, Kosten)
  6. bei Unfällen

Wir stehen für Auskünfte zur Verfügung ...

  1. während der Sprechstunden
  2. an den Elternsprechtagen
  3. in Ausnahmefällen nach Terminvereinbarung

 

C. Wir Eltern (bzw. eigenberechtigte Schüler/innen)

  1. stehen der Schule wohlwollend gegenüber
  2. schicken unsere Töchter/Söhne regelmäßig und rechtzeitig zur Schule
  3. motivieren unsere Kinder, ihre Aufgaben zu erfüllen
  4. fördern die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit unserer Kinder
  5. informieren uns über den Leistungsfortschritt
  6. besuchen Schulveranstaltungen
  7. beachten und unterschreiben Mitteilungen
  8. reagieren auf Gesprächseinladungen, nehmen persönlich (oder schriftlich) Kontakt auf
  9. halten vereinbarte Termine ein
  10. lassen unser Mobiltelefon bei Schulveranstaltungen oder Vorsprachen bei Lehrerinnen/Lehrern auf lautlos eingestellt oder ausgeschaltet
  11. unterstützen die pädagogische Arbeit der Lehrer/innen (Besuch von Schulveranstaltungen)
  12. pflegen einen respektvollen Umgang mit den Lehrer/innen
  13. melden unser Kind verbindlich zum Förderunterricht an (oder ab)
  14. geben der Schule bekannt, wer erziehungs- und auskunftsberechtigt ist
  15. geben jede Änderung der persönlichen Daten der Schule sofort bekannt
  16. informieren die Schule sofort über das Fernbleiben unseres Kindes vom Unterricht bzw. rufen an, wenn sich unser Kind verspätet
  17. ersuchen um Entschuldigung der Fehlstunden (Formular im Sekretariat erhältlich) sofort bei Wiederantritt des Schulunterrichts
  18. suchen um Fernbleiben vom Unterricht aus wichtigen Gründen im Vorhinein schriftlich an (Freistellung für 1 Tag beim Klassenvorstand, für mehrere Tage beim Direktor)
  19. beantragen eine Turnbefreiung auf längere Zeit schriftlich bei der Schulärztin
  20. bezahlen und überweisen notwendige Geldbeträge rechtzeitig
  21. beschaffen rechtzeitig die notwendigen Schulsachen und sorgen bei Verlust für Ersatz
  22. übernehmen die Haftung für mutwillig beschädigtes Schuleigentum

 

D. Vorgangsweise bei Problemen

Diese variiert nach Art des Problems und wird von Klassenlehrerinnen/Klassenlehrern und/oder Klassenvorständen und/oder der Direktion in die Wege geleitet und kontrolliert.

Konsequenzen bei

  • Zuspätkommen in den Unterricht: beim 3. Mal Information der Erziehungsberechtigten, ab dem 4. Mal Nachholen versäumter Pflichten jeweils 1 Stunde (mit Arbeitsauftrag) – im Wiederholungsfall: 2 Stunden
  • Handys, die während des Unterrichts läuten, werden abgenommen (1. Abnahme: Rückgabe am Ende des Tages, danach Rückgabe an die Erziehungsberechtigten)
  • MP-3 Player: Vorgehen wie bei Handys
  • Klassenbucheintragungen: bei der 3. Eintragung: Information an den/die Erziehungsberechtigte/n, ab der 4. Eintragung folgt je eine Konsequenz
  • Unentschuldigte Stunden: Nachholen an (einem) unterrichtsfreien Nachmittag/en
  • Länger andauerndes, unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht: Streichung der Schülerin/des Schülers von der Klassenliste, bei eigenberechtigten Schüler/innen behält sich die Schule vor, die Sozialleistungen auszahlenden Stellen zu informieren (Entfall der Kinderbeihilfe, Verwaltungsstrafe)
  • Mutwillige Beschädigungen: Übernahme von Kosten für Reinigung und Reparaturen

Konsequenzen für anderes Fehlverhalten:

Stufe 1:

  • Zurechtweisung des Schülers/ der Schülerin
  • Beratendes Gespräch
  • Mitteilung an die/den Erziehungsberechtigte/n
  • Entschuldigung bei Mitschülern und deren Eltern und/oder beim Lehrer
  • Verlängerung des Klassenordnerdienstes
  • Arbeiten für die Gemeinschaft

Stufe 2:

  • Verwarnung der Schülerin/des Schülers durch den Klassenvorstand
  • aktive Auseinandersetzung mit dem Fehlverhalten (Konfliktbearbeitung, Streitschlichtung, Mediation,...) – Soziales Lernen
  • Schulpsychologie: je nach Problemsituation – Kontaktaufnahme mit der Schulpsychologie (Aggression, Lernverweigerung, asoziales Verhalten, Mobbing,...)

Stufe 3:

  • Verwarnung durch die Direktion
  • Ausschluss von schulbezogenen Veranstaltungen und Schulveranstaltungen, wenn sich ein Schüler den Anordnungen der Lehrperson widersetzt
  • Versetzung in die Parallelklasse
  • Schulausschluss